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Verweserwahl

  Was ist ein Verweser?

 

Der Begriff Verweser kommt von althochdeutsch firwesan und bedeutet jemandes Stelle vertreten.

Die Bezeichnung Verweser hat nichts mit der Verwesung von Leichen zu tun, sondern kommt aus dem Altdeutschen 'firwesan' und bezeichnet einen Vertreter im weitesten Sinne, insbesondere in staatlichen Spitzenämtern. Verweser ist eine Person, die die Aufsicht über etwas hat, also eine Art Vormund.

Im Konsulatswesen schließlich ist ein Verweser gemäß dem Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen jemand, der den Chefposten eines Konsulats nur vorübergehend übernimmt.

 

  Welche Rechtsgrundlagen gelten im Zusammenhang mit der Verweserwahl?

 

Es gelten die selben Rechtsgrundlagen, also die Landgemeindeordnung (LO), die Städteordnung für kleine und mittlere Städte (KlStO) sowie die Revidierte Städteordnung (RStO), wie bei Gemeinerats- oder Stadtverordnentenwahlen. 

 

 

  Welche Aufgaben hat ein Verweser?

 

Der Verweser übernimmt im Falle des Nichtzustandekommens eines Gemeinderates oder einer fehlenden Stadtverordnetenversammlung die Funktionen und Entscheidungsbefugnisse des Bürgermeisters vorübergehend. Er sichert und verwaltet vorübergehend das Stammvermögen der betroffenen Stadt- oder Landgemeinde und führt die Siegelrechte zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Zu seinem Aufgabenbereich gehören alle Verantwortungsbereiche eines Bürgermeisters

 

 
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